Landesmuseen

Bei den Südtiroler Landesmuseen handelt es sich um neun museale Institutionen in Besitz der Autonomen Provinz Bozen, die im Zeitraum von 1976 bis 2003 entstanden sind und die Bereiche Archäologie, Naturkunde, Bergbau, Volkskunde, Jagd und Fischerei, Weinbau, Geschichte und Kultur der Ladiner sowie die Entwicklung des Tourismus umfassen.

Die Südtiroler Landesmuseen verfolgen das Ziel, das Spektrum kultureller Vielseitigkeit, naturbezogener Verflechtungen und gesellschaftsrelevanter Beziehungen im Lande ihren Besucherinnen und Besuchern anhand zeitgemäßer und ansprechender Vermittlungskriterien näher zu bringen, um so die Kenntnis über Südtirol als Lebensraum für eine halbe Million Menschen bzw. als Urlaubsregion für viele Millionen von Gästen zu vergrößern und zu vertiefen.

Acht der neun Landesmuseen zählen zum Betrieb Landesmuseen, der sich in bei der Landesabteilung Museen befindet.
Dabei handelt es sich um das Südtiroler Archäologiemuseumen und das Naturmuseum in Bozen, das Touriseum in Meran, das Südtiroler Weinbaumuseum in Kaltern, das Landesmuseum für Volkskunde in Dietenheim bei Bruneck, das Jagd- und Fischereimuseum auf Schloß Wolfsthurn in Mareit, das Museum Ladin Ćiastel de Tor auf Schloss Thurn in St. Martin in Thurn und das Bergbaumuseum an mehreren Standorten in Steinhaus und Prettau im Ahrntal und in Maiern/Ridnaun und am Schneeberg/Passeier. 

Ein weiteres Landesmuseum, das sich der Kultur und Landesgeschichte widmet und das auf Schloss Tirol seinen Sitz hat, bildet eine eigenständige Körperschaft, die naheliegenderweise aber mit dem Betrieb „Landesmuseen“ engstens kooperiert.